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SET TO REVOLT - IN'VADE - Immer noch wütend, immer noch gut.


Beinahe vier Jahre ist es her, das die Stuttgarter SET TO REVOLT mit ihrem Debüt auf meiner Bildfläche erschienen. Damals gefielen mir neben dem knalligen Rock, vor allem auch die politischen und aufreibenden Texte. Auch das Zweitwerk lässt sich darauf hinunter brechen. Verlernt hat man in den letzten Jahren offensichtlich nichts. Es regieren erneut harte Riffs, die sich mit ruhigen, souligen Parts paaren und Daniel Ciorecans rauhe und gefühlvolle Stimme.Im direkten Vergleich zu "R.Evolution Now!" wirkt das Songwriting etwas gereifter und durchdachter. Fand ich zuvor noch einige Songs, die mich in Gänze störten, kann ich solche auf "In'vade" nicht mehr ausmachen. Hier bewegt sich alles auf einem durchgehend ziemlich hohen Niveau. Ebenfalls verstärkt hat sich das Gitarrenspiel - mutiger, verspielter, spannender und grooviger werden die Saiten angeschlagen. Da werden selbst ruhige Passagen wie die erste Hälfte von 'Unexpected Journey' zum absoluten Hinhörer für Gitarrenfans. Genannter Song überzeugt übrigens generell mit seinem progressiven Aufbau und instrumentaler Finesse.Sagte ich oben Groove? Ja, tatsächlich ist die Band sowas von im Groove, dass schon allein das Spaß macht. Gutes Beispiel: 'King's Head', die ganze Band ist völlig im Einklang mit ihrem Takt und schafft es ganz nebenbei eine wahrhafte Explosion aufzubauen. Schönes Ding. Auch toll, das von der Grundtendenz und vom Text recht aggressive 'Spit In Your Face', das trotzdem Wert legt auf den Groove und eben nicht einfach nur ins Gesicht knallt. Beim abschließenden 'The Fall Of False Ideals' übertrifft sich SET TO REVOLT dann nochmal selbst. Wieder gibt es einen spannenden steigernden Songaufbau, die Gitarristen ziehen alle Register, die Rhythmusfraktion sorgt für zuckenden Körper, die leichte Untermalung mit synthetischen Bläsern gibt noch mehr Tiefe und Cioresans hingebungsvoller Organeinsatz tut sein Übriges, hier ein kleines Meisterwerk auf Rille zu bannen.Lyrisch geht es erneut revolutionär zu. Es geht darum, Invasoren jedweder Art abzuwehren, der eigenen Unzufriedenheit mit dem Status der Zivilastion Ausdruck zu verleihen und dafür zu kämpfen, dass in Zukunft friedlicher, gleichberechtigter und grechter miteinander gelebt werden kann. Es geht um die wahrhafte Saat des Bösen, um Vorurteile und Auswege daraus, um Mut und Wut und um den Umgang mit Menschen, mit denen man keinen Umgang haben möchte. Wer mit so einer klaren Positionierung und Fokussierung nichts anfangen kann, sollte trotz aller musikalischen Qualitäten eher einen Bogen um SET TO REVOLT machen, denn Texte und Message stehen hier nicht banchteiligt hinter der Musik zurück. Dafür sind die Stuttgarter viel zu deutlich."In'vade" ist ein durchgehend starkes Hard-Rock-Album, an dem es wirklich nicht viel auszusetzen gibt. Ein richtiger Hit mit großem Ohrwurm mag noch fehlen, darüber darf SET TO REVOLT dann gern beim nächsten Album noch stolpern. Man muss sich ja noch steigern können.I08.05.2020 | 11:32

In'vade. Mehr über Set To RevoltGenre:Hard/Alternative Rock∅-Note:8.50Label:7hard / 7us MediaRelease:01.05.2020LESERWERTUNG• < 5 Wertungen

1 Invasion2 We Are Coming In Peace3 Seeds Of Evil4 Leve Me Alone5 Unexpected Journey6 Ready To Go7 King's Head8 Pray For Your Life9 Spit In Your Face10 The Fall Of False Ideals08.05.2020 | 11:32

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Reviews on R.Evolution. Now!

[...] Sehr international und sehr ansprechend. Musix Magazin 07/16

[...] Mit ihrer Debütrille könnten die Jungs durchaus den Grundstein für eine überaus
interessante Rock-Zukunft gelegt haben. InHard 07/16

[...] On this album, they are offering both powerful and dynamic sound, but also

dramatic and passionate, developing their own kind of modern rock [...]

Breath Fresher 07/16


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